Lernformen in der betrieblichen Weiterbildung

Für die betriebliche Weiterbildung kann man ganz unterschiedliche Lernformen nutzen. Neben klassischen Seminaren gibt es andere Formen, die es Unternehmen und Beschäftigten ermöglichen, sich gezielt Wissen und Qualifikationen anzueignen. Das kann zu Bedingungen und Zeiten geschehen, die sowohl die betrieblichen Anforderungen wie auch die persönlichen Bedürfnisse stärker berücksichtigen.
Die folgenden Lernformen spielen mittlerweile eine große Rolle in der betrieblichen Weiterbildung:

  • Weiterbildung am Arbeitsplatz: Unterweisung durch Vorgesetzte, Spezialisten oder Kollegen sowie das Lernen durch Arbeitsmittel und andere Medien
  • Teilnahme an Fachvorträgen, Fachtagungen/Kongressen/Symposien/Kolloquien, Fachmessen, Erfahrungsaustauschkreisen sowie an Informationsveranstaltungen
  • Gezielte Weiterbildung durch Job-Rotation und/oder Austauschprogramme mit anderen Unternehmen
  • Teilnahme an Lern-und/oder Qualitätszirkeln
  • Selbstgesteuertes Lernen durch Fernunterricht, audiovisuelle Hilfen (wie Videos), computergestütztes Lernen und Internet

Das Lernen im Arbeitsprozess gab es immer schon. Auch die Teilnahme an externen Weiterbildungen und die Weiterbildung am Arbeitsplatz sind eher klassische Formen. Zu den neueren Formen der Weiterbildung gehören die Qualitätszirkel, Austauschprogramme, Job-Rotation, E-Learning und das selbstgesteuerte Lernen.

Wenn man Weiterbildung als wichtigen Aspekt für den Erhalt und den Ausbau von betrieblicher Wettbewerbsfähigkeit, der Beschäftigungsfähigkeit und der Teilhabe der Arbeitnehmer versteht, dann sollten alle Formen des Lernens berücksichtigt werden. Denn "lernförderliches Arbeiten" im Unternehmen wird vor allem durch unterschiedliche arbeitsplatzintegrierte/arbeitsplatznahe Formen des Lernens ermöglicht.